Welche Gegenbefunde und Grenzen gibt es bei Das ätherische Öl bei Belastung und Stimmung?
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TIKKI Wissensantwort
Zum inhalierten ätherischen Öl gibt es nur wenige und kleine Studien. In einer kontrollierten Cross-over-Untersuchung mit 30 überwiegend körperlich inaktiven Studierenden führte die inhalative Aromatherapie mit ätherischem Kardamomöl zu einer erhöhten maximalen Sauerstoffaufnahme, dem VO2max, und zu einer Verschiebung der autonomen Balance in Richtung Sympathikus, erkennbar an einer erhöhten LF/HF-Ratio und einer steigenden Herzfrequenz. Das deutet auf eine eher anregende, stimulierende Wirkung hin. Wegen der kleinen Stichprobe und der kurzen Expositionsdauer ist die Confidence niedrig (J Health Allied Sci NU, jhas-nu.in). Eine ausdrücklich beruhigende, angstlösende oder stressreduzierende Wirkung speziell des ätherischen Kardamomöls ist beim Menschen bislang nur schwach und vorläufig belegt. Belastbare, öl-spezifische randomisierte Studien fehlen weitgehend, und populäre Aussagen dazu stammen überwiegend aus der Aromatherapie-Fachliteratur, nicht aus klinischen Studien. Interessant ist, dass dies der oben genannten anregenden Beobachtung eher entgegensteht. Die Confidence für eine anxiolytische Wirkung des Öls ist niedrig (allgemeine Aromatherapie-Reviews wie PMC11821193; keine spezifischen RCTs zu Kardamomöl identifiziert).
Öffentliche Quellen
Verknüpfte Quellen mit dem im Datensatz ausgewiesenen Prüfstatus: