Was muss ich über Chemisches Profil und Unterschied zum aetherischen Oel wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Der wichtigste chemische Unterschied zum aetherischen Oel ergibt sich aus der Wasserloeslichkeit der einzelnen Terpenklassen. Kohlenwasserstoff-Monoterpene wie Limonen oder Pinen sind extrem schlecht wasserloeslich, gemessen unter etwa 35 ppm, und finden sich deshalb im Hydrolat praktisch nicht wieder. Oxygenierte Monoterpenalkohole liegen mit Loeslichkeiten von rund 183 bis 1360 ppm deutlich hoeher, Ketone sogar bei 155 bis 6990 ppm. Diese Zahlen aus der physikalisch-chemischen Literatur erklaeren, warum ein Hydrolat qualitativ ein anderes Profil zeigt als das aus derselben Charge gewonnene aetherische Oel. Typisch sind hydrophile, sauerstoffhaltige Verbindungen wie Linalool, alpha-Terpineol, Camphor, Verbenon, Nerol, Geraniol, Phenylethylalkohol, dazu Oxide und Carbonyle. Bei Rosmarin verschieben sich die Anteile je nach Chemotyp klar Richtung Verbenon, 1,8-Cineol oder Camphor. Bei Immortelle dominieren alpha-Terpineol, 2,2-Dimethylnon-5-en-3-on, Pentan-3-on und 3-Octanon. Bei Rosenhydrolaten sind Phenylethylalkohol, Nerol, Linalool und Geraniol die charakteristischen Marker.
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