In der Aromatherapie-Praxis wird das Oel haeufig mit anderen ruhig-warmen oder ausgleichenden Duftpartnern verschnitten. Genannt werden Lavendel fein, Bergamotte, Neroli, Rose, Melisse, Schafgarbe, Mandarine und Geranie. Uebliche Praxisangaben liegen bei 0,5 bis 2 Prozent in fettem Traegeroel wie Mandel-, Jojoba- oder Macadamiaoel. Eine konkrete Praxisformel, etwa der Bahnhof-Apotheke Kempten und WADI, gibt 0,5 Milliliter wilde Kamille auf 10 Milliliter Macadamiaoel als Auflage fuer Solarplexus oder Fusssohlen an. Diese Empfehlungen sind Erfahrungswerte ohne Studienbasis; Confidence als Anwendungspraxis mittel (Bahnhof-Apotheke Kempten Produktinfo; aromaris.de; taoasis.com; aromapflege.com). Auf Laborebene gibt es Kombinationsbefunde. Ormenis-mixta-Oel zeigte synergistische antibakterielle Effekte mit Pelargonium asperum, mit Mentha piperita und Mentha pulegium sowie mit Eucalyptus polybractea und Lavandula burnatii, teils in einem Simplex-Centroid-Mixture-Design. Auch hier gilt: In-vitro-Daten, nicht klinisch belegt. Confidence als Labor-Signal hoch, als klinische Aussage niedrig (PMC10462449 Antibiotics 2023; LWT Food Science and Technology 2021, S0023643821005053).
Öffentliche Quellen
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