Für Haustiere gelten eigene Regeln. Katzen sind besonders gefährdet, weil ihnen durch eine Schwäche der sogenannten Glucuronidierung die Fähigkeit fehlt, ätherische Öle und Scharfstoffe gut zu entgiften. Eine Ingwer- oder Ölexposition kann bei ihnen zu Vergiftungen führen. Ein Diffuser sollte deshalb nur kurz und in belüfteten, für Tiere unzugänglichen Räumen betrieben werden. Diese Einordnung ist etabliert und hat hohe Confidence (aromapflege.com, Tierärztin; vetpharm.uzh.ch, Clinitox). Bei Hunden ist Ingwer nur bedingt verträglich. Sehr kleine Mengen gelten als unbedenklich und werden gelegentlich gegen Übelkeit genutzt. Größere Mengen reizen dagegen die Magenschleimhaut, können die Blutgerinnung hemmen und den Blutdruck senken. Eine Anwendung sollte nur nach tierärztlicher Rücksprache erfolgen; die Confidence ist mittel (go4vet.com; krauterie.de).
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