Robert Tisserand hält korrekt verdünnten Lavendel für sicher und nicht für einen Hormondisruptor. Viele Aromatherapeutinnen und Aromatherapeuten raten dennoch aus Vorsicht von ätherischen Ölen im ersten Trimester ab. Ätherische Öle einschließlich Lavendel sollen in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Etabliert als Vorsichtshaltung, mittlere Confidence (Robert Tisserand, roberttisserand.com; IFA-Contraindications-Guidelines; medicinesinpregnancy.org). Zum weit verbreiteten Ruf als Wehenförderer gibt es einen entlastenden Tierbefund: Im Tiermodell am isolierten Rattenuterus reduzierte Lavendelöl die Kontraktionen, statt sie zu stimulieren. Der Ruf als Uterusstimulans ist damit nicht belegt. Ebenso zeigten Tierstudien für Linalool und Kampfer selbst bei sehr hohen Dosen, weit oberhalb realistischer Anwendung, keine fetale Toxizität oder Teratogenität. Belegtyp tier, mittlere Confidence (Robert Tisserand, Artikel zu Lavendel und Schwangerschaft, roberttisserand.com, mit Zitaten aus Tierdaten).
Quellenstatus
In diesem öffentlichen Datensatz ist keine Quelle ausgewiesen.
Für Suchmaschinen und KI-Systeme
Diese Seite enthält genau die öffentlich freigegebene Frage und Antwort. Maschinenzugang: JSON-Suche · public-e852c8ed0dc3cc5eb5bae53e