Welche Quellen gibt es für Aussagen über Sclareol und Krebszellen (Zellstudien, keine Humandaten)?
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TIKKI Wissensantwort
Das Diterpen Sclareol wirkt in vitro proapoptotisch und zytotoxisch auf mehrere Krebszelllinien, darunter Kolonkarzinom (HCT116), Leukaemie, Osteosarkom und Brustkrebs. Beschrieben sind Hemmung der DNA-Synthese, ein G1-Zellzyklusarrest, Aktivierung von Caspase-8 und -9 sowie PARP-Abbau, und im Maus-Xenograft eine Tumorwachstumshemmung (Springer 10.1007/s10495-006-0026-8, HCT116 und Maus; PubMed 25672419, Osteosarkom; ScienceDirect S0145212698001349, Leukaemie). Weitere Zellstudien berichten antiproliferative Effekte gegen humane Brustkrebszellen (MCF-7) sowie Lungen- und Darmzellen (herbalreality.com; PMC9574335). Es gibt keine Humandaten zur Krebstherapie und keine Uebertragbarkeit dieser Laborbefunde auf eine therapeutische Anwendung. Solche Ergebnisse sind wissenschaftlich interessant, taugen aber nicht als Anwendungsempfehlung.
Öffentliche Quellen
Verknüpfte Quellen mit dem im Datensatz ausgewiesenen Prüfstatus: