Was muss ich über Kernantwort: welche Öle, kurz gefasst wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Für Haar und Kopfhaut beim Menschen sind zwei Öle am besten untersucht, beide topisch angewendet. Erstens Rosmarinöl bei androgenetischer (anlagebedingter) Alopezie. Zweitens Teebaumöl bei Schuppen. Ein drittes, überzeugendes Ergebnis kommt von einer Mischung ätherischer Öle bei kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata). Beliebte Kandidaten wie Pfefferminz- und Lavendelöl haben trotz vollmundiger Werbeversprechen bisher nur Tierdaten für Haarwachstum und keinen Beleg am Menschen. Ein Sonderfall ist Kürbiskernöl, das nur als Kapsel zum Einnehmen einen Beleg hat, nicht zum Auftragen. Wichtig für alle diese Anwendungen: Sämtliche positiven Befunde für Haar und Kopfhaut stammen aus der topischen Anwendung, also aus Kopfhautmassage, Lotion oder Shampoo. Für Inhalation oder Raum-Diffuser gibt es beim Thema Haar keinerlei Nutzen (etablierte Einordnung der konsistenten Studienlage: Panahi 2015, Hay 1998, Satchell 2002, Oh 2014, Lee 2016, sämtlich topisch; hohe Konfidenz).
Quellenstatus
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