Moss und Kollegen zeigten 2003, dass Rosmarinaroma in einer 144-Personen-Studie die Gesamt-Gedächtnisqualität und das Sekundärgedächtnis gegenüber der Kontrollbedingung verbesserte, allerdings begleitet von einer verlangsamten Gedächtnisgeschwindigkeit. Lavendel zeigte gegenteilige Effekte, verlangsamt ohne Genauigkeitsgewinn. In einer späteren Pilotstudie von Moss und Oliver 2012 korrelierten die Plasmaspiegel des Rosmarin-Hauptterpenoids 1,8-Cineol nach Inhalation positiv mit der Leistung in Gedächtnisaufgaben. Das ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass zumindest ein Teil der Wirkung tatsächlich pharmakologisch vermittelt sein könnte und nicht rein psychologisch. Ein weiterer Befund derselben Arbeitsgruppe: Probanden schnitten in einem mit Rosmarinöl beduftetem Raum in prospektiven Gedächtnisaufgaben besser ab als in einem geruchsneutralen Raum.
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