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Was muss ich über Teebaumoel wissen?

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Was muss ich über Teebaumoel wissen?

Teebaumoel, botanisch Melaleuca, ist eines der bestdokumentierten Giftoele bei Katzen. In einer Auswertung der ASPCA, veroeffentlicht von Khan und Kollegen 2014 im JAVMA, wurden vierhundertdreiundvierzig Faelle aus den Jahren 2002 bis 2012 untersucht, davon einhundertsechs Katzen. Von den Tieren, die mit hundertprozentigem Teebaumoel dermal oder oral in Kontakt kamen, entwickelten siebenundsiebzig Prozent Vergiftungserscheinungen. Die Symptome traten zwei bis zwoelf Stunden nach der Exposition auf und hielten bis zu drei Tage an, wobei junge und kleine Katzen staerker gefaehrdet waren. Dieser Befund hat hohe Confidence. Noch eindringlicher ist ein aelterer, toedlicher Fall. Bischoff und Guale beschrieben 1998 drei rassereine Angorakatzen, die nach dem Scheren gegen Floehe mit unverduenntem Teebaumoel behandelt wurden, insgesamt etwa sechzig Milliliter. Alle drei zeigten Unterkuehlung, Bewegungsstoerungen bis hin zum Koma und erhoehte Leberenzyme; eine Katze starb am dritten Tag. Dieser Fall zeigt mit hoher Confidence, wie gefaehrlich die topische, unverduennte Anwendung ist.

Quellenstatus

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