Das zentrale Sicherheitsthema ist die Sensibilisierung durch Geraniol. Geraniol steht auf der Liste der von der EU-SCCS geführten deklarationspflichtigen Duftstoff-Allergene, einer von 26, und ist in mehreren IFRA-Leave-on-Kategorien in seiner Konzentration beschränkt. Zugleich vergab das Forschungsinstitut RIFM für Geraniol einen vergleichsweise hohen Schwellenwert für die Sensibilisierung, einen NESIL von 11000 Mikrogramm pro Quadratzentimeter, und das Palmarosaöl selbst gilt als niedriges Sensibilisierungsrisiko. Kritisch ist die Autoxidation: Geraniol neigt an Luft und Licht zur Oxidation, wobei Produkte mit erhöhtem Sensibilisierungspotenzial entstehen, unter anderem Wasserstoffperoxid und die Aldehyde Geranial und Neral. Deshalb sind eine kühle, dunkle und luftdichte Lagerung sowie eine ausreichende Verdünnung wichtig, um das Allergierisiko niedrig zu halten. Diese Punkte sind etabliert; die Grundaussagen haben hohe, die Details zur Oxidation mittlere Confidence (RIFM-Geraniol-Assessment, Food Chem Toxicol 2022; IFRA und SCCS; AromaWeb und Tisserand-Angaben; Übersichten zu Duftstoffallergenen).
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