Aus dieser Variabilitaet ergeben sich mehrere beschriebene Chemotypen. Der haeufigste und fuer das kulinarisch geschaetzte Aroma typische Chemotyp 1 stammt aus dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten und ist ein Terpinen-4-ol- beziehungsweise cis-Sabinenhydrat-Typ (MDPI Life Review PMC9785525; Zypern-Chemotypen-Studie ResearchGate 233144867). Daneben existiert ein Carvacrol-Typ (Chemotyp 2), bei dem der Phenolgehalt sehr hoch liegen kann, mit Carvacrol bis in den Bereich von etwa 75 bis 79 Prozent, vor allem in tuerkischen und manchen griechischen und zyprischen Wildpopulationen. Ein Thymol-Typ (Chemotyp 3) ist intermediaer mit Thymol um etwa 14 Prozent. Zusaetzlich sind Neben-Chemotypen beschrieben, die reich an 1,8-Cineol, Linalool oder Linalylacetat sind, unter anderem aus Indien, Aegypten und Brasilien (MDPI Life Review PMC9785525; Zypern-Chemotypen-Studie ResearchGate 233144867). Die Einordnung des Carvacrol- und des Thymol-Typs ist mit mittlerer Sicherheit belegt.
Öffentliche Quellen
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