Im Ayurveda und in der Unani-Medizin gilt Kardamom seit Jahrhunderten als Mittel bei Verdauungsstörungen, Blähungen und Koliken, bei Atemwegsbeschwerden sowie für Mund- und Atemfrische, und er wird als tridosha-ausgleichend beschrieben. Historisch ist Kardamom bereits im alten Ägypten zur Mundpflege und bei der Mumifizierung dokumentiert, bei Griechen und Römern als magenwirksames und karminatives Mittel, und Dioskurides sowie Hippokrates nannten ihn als Verdauungsmittel. Diese kulturgeschichtliche Einordnung ist gut belegt und hat hohe Confidence (HerbalReality.com/herb/cardamom; AyurTimes; Adiyogi Ayurveda). Eine behördliche Anerkennung auf Basis der traditionellen Nutzung gibt es ebenfalls: Health Canada führt Kardamom als natürliches Gesundheitsprodukt und erkennt ihn als Karminativum und Antispasmodikum zur symptomatischen Linderung von Verdauungsbeschwerden an. Diese Monografie stützt sich auf die traditionelle Anwendung, die Confidence ist mittel (casaromawellness.com, Health Canada NHP-Monografie).
Öffentliche Quellen
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