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Was muss ich über Bioaktivitaet gegen Mikroorganismen (Labor) wissen?

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Was muss ich über Bioaktivitaet gegen Mikroorganismen (Labor) wissen?

Antibakteriell hemmt Basilikumoel vor allem grampositive Keime wie Staphylococcus aureus und Bacillus subtilis sowie Salmonellen. Als Mechanismus gilt eine Stoerung der Phospholipid-Doppelschicht der Bakterienmembran, die deren Durchlaessigkeit erhoeht und zum Austritt von Proteinen und DNA fuehrt; zusaetzlich werden an Listeria monocytogenes gezeigte Hemmungen zentraler Enzyme des Atmungs- und Energiestoffwechsels berichtet. Linalool gilt hier als Hauptwirkstoff. Antifungal wirkt das Oel gegen Candida albicans, auch gegen fluconazolresistente Staemme, sowie gegen Aspergillus flavus, wo es zusaetzlich die Bildung des Schimmelgifts Aflatoxin B1 hemmt. Beschrieben werden eine Synergie mit dem Medikament Fluconazol und ein Eingriff in die Ergosterol-Biosynthese der Pilzzellwand. Als aktive Komponenten gelten Linalool, Geraniol und 1,8-Cineol, wobei fuer Geraniol gegen Candida eine minimale Hemmkonzentration um 152 Mikrogramm pro Milliliter berichtet wird. Darueber hinaus zeigt Basilikumoel in vitro insektizide und abschreckende Effekte, die im Zusammenhang mit Lebensmittelkonservierung und Vorratsschaedlingen untersucht werden. All diese Befunde stammen aus dem Labor und rechtfertigen keine Anwendung als Ersatz fuer Arzneimittel.

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