In den bisher ausgewerteten Humanstudien wurden keine relevanten Nebenwirkungen berichtet. Die Datenbasis zur Langzeitsicherheit ist allerdings klein, und die meisten Studien haben kurze Beobachtungszeiträume. Rosenöl enthält deklarationspflichtige Kontaktallergene, insbesondere Citronellol, Geraniol und Linalool, und wird unter der EU-Kosmetikverordnung als potenzielles Kontaktallergen mit Sensibilisierungspotenzial in Kategorie 1B eingestuft. Unverdünntes Öl auf beschädigter oder entzündeter Haut kann Reizungen und Sensibilisierungen auslösen; die Anwendung sollte immer in einem Trägeröl erfolgen. Als Verdünnungsrichtwerte nach Tisserand gelten für Gesichtsanwendungen 0,5 bis 1,2 Prozent und für Körperöle oder Lotionen 1 bis 3 Prozent. In der Schwangerschaft wird destilliertes Rosenöl teils zur Angstlinderung unter der Geburt eingesetzt. Bei drohender Frühgeburt wird davon abgeraten, da eine mögliche Stimulation von Kontraktionen diskutiert wird.
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