Was muss ich über Aetherische Oele als Futterzusatzstoffe: EFSA-Gutachten 2024 wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Der EFSA-Ausschuss FEEDAP bewertet aetherische Oele auch als sensorische Futterzusatzstoffe. Im Jahr 2024 hat EFSA im Auftrag des Herstellerverbandes FEFANA eine Reihe klassischer Oele neu bewertet. Dazu gehoeren Lavendeloel (Lavandula angustifolia), Salbeioele (Salvia officinalis und Salvia lavandulifolia), Muskatellersalbeioel (Salvia sclarea), Oreganoel vom spanischen Typ (Thymbra capitata) und Citronellaoel (Cymbopogon nardus). Die Gutachten legen tierartspezifische Hoechstgehalte im Futter fest. Fuer Oreganoel vom spanischen Typ nennt EFSA beispielsweise fuenfzehn Milligramm pro Kilogramm Futter bei Gefluegel, dreissig bei Schwein und Pferd, zwanzig bei Wiederkaeuern, fuenfundzwanzig bei Kaninchen, Hund, Katze und Zierfisch und einhundertfuenfundzwanzig bei Salmoniden. Solche Zahlen zeigen, wie granular die europaeische Bewertung ist. Fuer Citronellaoel dokumentiert das Gutachten einen Methyleugenol-Gehalt zwischen einundfuenfzig und zweihundertvier Milligramm pro Kilogramm Oel. Weil Methyleugenol genotoxisch und karzinogen ist und der isolierte Zusatz seit 2011 verboten, werden Restanteile in natuerlichen Praeparaten ueber Anhang III der Aromenverordnung begrenzt.
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