Die innerliche Anwendung ist der umstrittenste der drei Wege. Das Herstellermaterial stellt sie als sicher dar und betont, die toxische Menge liege stets weit über der empfohlenen Dosis. Dazu ist Distanz angebracht: Ein großer Teil der Aromatherapie-Fachwelt rät von der unbegleiteten Einnahme ätherischer Öle ab, weil die Öle hochkonzentriert sind und die Datenlage begrenzt ist. Das Material selbst nennt Grenzen, die man ernst nehmen sollte: mit der kleinsten Menge beginnen (ein bis zwei Tropfen), in der Regel nicht mehr als rund 20 Tropfen innerhalb von 24 Stunden, heiße Öle wie Zimt, Nelke, Oregano oder Thymian nur in einer Pflanzenkapsel statt pur auf der Zunge, und stets ein Glas- oder Metallgefäß statt Plastik verwenden, da manche Öle Kunststoff angreifen. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme ist ärztlicher Rat einzuholen. Anzeichen einer Überempfindlichkeit sind Magen-Darm-Beschwerden, Hautreizungen oder Atemprobleme.
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