Bei Katzen gilt grundsätzlich, keine ätherischen Öle anzuwenden. Katzen fehlt das Enzym Glucuronyltransferase zum Abbau vieler dieser Stoffe, weshalb sie besonders empfindlich sind. Weihrauch ist bei Katzen nicht als sicher belegt; jede Anwendung ist experimentell. Diese Aussage hat hohe Sicherheit. Bei Hunden gilt Weihrauch als eher tolerierbar, aber nur stark verdünnt topisch, etwa mit Kokosöl, oder in kurzer Diffusion in einem gut belüfteten, für den Hund unzugänglichen Raum. Er kann die Atemwege reizen und Husten oder Niesen auslösen; bei Atemwegsproblemen sollte man ihn ganz meiden. Grundsätzlich sind konzentrierte oder pure ätherische Öle für Haustiere gefährlich, sei es über Haut, Fell, orale Aufnahme oder verschüttete Flaschen. Diffusion nur kurz und im gesicherten Bereich.
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