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Ätherische Öle · DE

Welche Gegenbefunde und Grenzen gibt es bei Mechanismus Pfefferminze und Menthol?

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Welche Gegenbefunde und Grenzen gibt es bei Mechanismus Pfefferminze und Menthol?

Menthol, der Leitstoff der Pfefferminze, wirkt als Kalziumkanal-Antagonist und entspannt die glatte Darmmuskulatur, wirkt also krampflösend. Dieser spasmolytische Mechanismus ist für das oral eingenommene, magensaftresistent verkapselte Pfefferminzöl beim Reizdarmsyndrom gut belegt und etabliert (IBS-Meta-Analyse, ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6337770; MDPI-Review 2025, mdpi.com/2077-0383/14/14/5069). Für die anti-emetische Wirkung des inhalierten Öls lässt sich dieser Darm-Mechanismus jedoch nicht einfach übertragen. Beim Riechen wirkt eher der angenehme, kühlende Duft über olfaktorisch-limbische Bahnen, über Ablenkung und über Erwartung. Dieser Inhalationsmechanismus ist hypothetisch und nicht gesichert (mechanistische und IBS-Literatur; aromapraxis.de).

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