Katzen und Vögel sind besonders empfindlich. Katzen fehlen die Leberenzyme zur Glukuronidierung, mit denen Phenole und viele Monoterpene abgebaut werden, sodass sich diese Stoffe bei ihnen anreichern können. In ihrer Gegenwart zu meiden sind unter anderem Teebaum, Pfefferminze, Eukalyptus, Zitrusöle, Ylang-Ylang, Kiefer, Wintergrün und Poleiminze. Vögel haben ein extrem empfindliches Atemsystem; in einem Haushalt mit Vögeln sollte ein Diffuser möglichst ganz vermieden werden, da schon kleine Mengen gefährlich sein können. Bei Hunden nur in gut belüfteten Räumen diffundieren, in denen das Tier weggehen kann, nur wenige Tropfen verwenden und giftige Öle wie Teebaum, Poleiminze und Wintergrün meiden. Allgemein gilt: in Anwesenheit von Haustieren nur kurz, unter etwa 30 Minuten, stark verdünnt und gut gelüftet diffundieren und dem Tier immer eine Fluchtmöglichkeit lassen. Warnzeichen einer Vergiftung sind Erbrechen, Atembeschwerden, Ataxie, Krampfanfälle sowie Leber- und Nierenschäden (tier, hohe bis mittlere Sicherheit; Merck Veterinary Manual, ASPCA, Pet Poison Helpline, BC SPCA).
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