Die meisten Wirkbefunde stammen aus In-vitro- und Tierarbeiten und haben mittlere Confidence. Es gibt einen relevanten Humananker aus der Onkologie: In einer Phase-I-Studie wurde orales D-Limonen bis zu einer Dosis von 8 g/m² pro Tag gut vertragen. Das Molekül reichert sich im Brustgewebe an und senkte dort die Expression von Cyclin-D1; in Einzelfällen kam es bei frühem Mammakarzinom zu einer partiellen Tumorremission. Wichtig für die Ehrlichkeit: Das ist eine kleine, frühe Studie zur Verträglichkeit und zu Gewebeeffekten, kein Wirksamkeitsnachweis. In der fortgeschrittenen Erkrankung (Phase II) fehlt ein solcher Nachweis. Limonen ist also kein belegtes Krebsmittel.
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