Was muss ich über Grenzen und Nebenwirkungen wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Teebaumöl kann eine allergische Kontaktdermatitis auslösen; ein publizierter Fallbericht beschreibt eine sich ausbreitende allergische Reaktion nach einem OTC-Teebaumöl-Produkt auf einer Warze. Vor der ersten größeren Anwendung gehört deshalb ein Patch-Test in die Ellenbeuge, 24 Stunden abwarten. In systematischen Übersichten traten in rund 60 Prozent der eingeschlossenen Studien Nebenwirkungen auf, meist mild — höhere Konzentrationen ab etwa 25 Prozent erhöhen das Reizrisiko deutlich. Ältere, oxidierte Teebaumöle mit erhöhtem Gehalt an Ascaridol und p-Cymol steigern das Sensibilisierungsrisiko erheblich. Nur frisches Öl aus dunklen Flaschen verwenden, kühl und luftdicht lagern. Teebaumöl darf niemals eingenommen werden. Orale Aufnahme ist toxisch und kann bei größeren Mengen Ataxie, Verwirrtheit und Bewusstseinsstörungen bis zum Koma auslösen. Anwendung ausschließlich äußerlich, verdünnt.
Quellenstatus
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