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Ätherische Öle · DE

Was muss ich über Phototoxizität bei Zitrusölen wissen?

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Was muss ich über Phototoxizität bei Zitrusölen wissen?

Ein zentrales Sicherheitsthema bei Hautprodukten sind kaltgepresste Zitrusöle. Sie enthalten Furocumarine, vor allem Bergapten, und wirken phototoxisch. Das bedeutet, dass die behandelte Haut unter Sonne oder UV-Licht überschießend reagieren kann, bis hin zu Verbrennungen und Verfärbungen. Als IFRA-Richtwerte für sonnenexponierte Leave-on-Haut gelten unter anderem Bergamotte etwa 0,4 Prozent, kaltgepresste Zitrone etwa zwei Prozent, gepresste Limette etwa 0,7 Prozent, Grapefruit etwa vier Prozent und gepresste Bitterorange etwa 1,25 Prozent. Nach dem Auftragen sollte man mindestens zwölf Stunden direkte Sonne und UV meiden, nach anderen Angaben bis zu vierundzwanzig Stunden. Diese Werte gelten als etabliert. Nicht phototoxisch und damit für sonnenexponierte Produkte deutlich sicherer sind wasserdampfdestillierte Zitrusöle, also destillierte Zitrone, Limette oder Grapefruit, ebenso bergaptenfreie FCF-Varianten sowie süße Orange und Mandarine, die von Natur aus sehr wenig Furocumarine enthalten. Auch das gilt als etabliert.

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