Was muss ich über Belegte und traditionelle Anwendung wissen?
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TIKKI Wissensantwort
In der persischen, arabischen und ayurvedischen Medizin ist Rosa damascena unter dem Namen Gole Mohammadi ein zentrales Mittel und wird traditionell bei Herzschwäche, Verdauungsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Wundheilung, Augenbeschwerden und Nervosität eingesetzt. Historische Verankerung ist gut dokumentiert, sagt aber nichts über kausale Wirksamkeit nach heutigen Maßstäben aus. Volksmedizinisch werden Rosenblütentee und Rosenknospen zur Beruhigung des Nervensystems, zur Schlafförderung und als kräftigend für das Herz-Kreislauf-System eingesetzt. Klinisch belastbar sind diese Anwendungen nicht. Gut gestützt am Menschen ist die Aromatherapie zur kurzfristigen Angst- und Stressreduktion. Für Schmerzsyndrome wie Dysmenorrhoe, Nierenkolik und postoperativen Schmerz bei Kindern gibt es mehrere positive Studien, allerdings mit begrenzter methodischer Qualität und starker Streuung. Für Schlafqualität und einzelne kardiovaskuläre Parameter existieren Signale, die durch die hohe Heterogenität der Studien vorsichtig zu interpretieren sind. Nicht überzeugend belegt sind eine antidepressive Wirkung bei klinischer Depression, ein Effekt auf Persönlichkeitsangst sowie die häufig beworbene Hautaufhellung.
Quellenstatus
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