Was muss ich über Mechanismen aus Tier- und in-vitro-Studien wissen?
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TIKKI Wissensantwort
In vitro zeigt Rosenöl antimikrobielle Aktivität gegen Staphylococcus aureus mit einer minimalen Hemmkonzentration um fünfundsechzig Mikrogramm pro Milliliter und einer bakteriziden Konzentration um vierhundert Mikrogramm pro Milliliter, ebenso gegen P. acnes, E. coli und Salmonella. Getragen wird dies vor allem von Phenylethylalkohol, Citronellol und Geraniol. Es finden sich Hinweise auf Hemmung der HIV-Infektion in T-Lymphoblastoid-Zellen und auf alpha-Glucosidase-Hemmung, deren klinische Relevanz aber offen bleibt. Antioxidative Aktivität in DPPH- und ABTS-Assays sowie eine Hemmung der Melanogenese in B16F10-Melanomzellen sind beschrieben, klinische Belege für eine Hautaufhellung existieren nicht. Auf mechanistischer Ebene aktivieren Citronellol und Geraniol PPAR-alpha und PPAR-gamma und unterdrücken die COX-2-Expression, was einen antiinflammatorischen Pfad plausibel macht. Genotoxizitäts-Assays mit Hydrolat und ätherischem Öl zeigten in den geprüften Dosisbereichen kein relevantes genotoxisches Signal bei dosisabhängiger Cytotoxizität.
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