Für Katzen ist ätherisches Thymianöl mit seinen Phenolen und dem Thymol hochtoxisch, weil Katzen die für den Abbau nötige Glucuronidierung fehlt. Es kommt zur Akkumulation mit Leber- und ZNS-Toxizität, mit Symptomen wie Speicheln, Erbrechen, Tremor, Ataxie, Krämpfen und Atemnot bis hin zum Leberversagen; die Anwendung wird auch verdünnt nicht empfohlen (boemia-aroma.com; Rover; Frontiers in Veterinary Science, Thymol-Review 2025). Hunde tolerieren Phenole metabolisch besser als Katzen, dennoch bleibt konzentriertes Thymianöl potenziell schädlich; Vernebeln und topische Anwendung nur mit Vorsicht und nach tierärztlicher Rücksprache (NHV Pet Health; Tomlinson's). Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Öl und Kraut: Die Thymianpflanze beziehungsweise das Küchenkraut ist laut ASPCA für Hunde, Katzen und Pferde nicht giftig. Die Warnungen betreffen das konzentrierte ätherische Öl, nicht das Kraut (ASPCA, Toxic/Non-toxic Plants: Thyme).
Quellenstatus
In diesem öffentlichen Datensatz ist keine Quelle ausgewiesen.
Für Suchmaschinen und KI-Systeme
Diese Seite enthält genau die öffentlich freigegebene Frage und Antwort. Maschinenzugang: JSON-Suche · public-b40a79b4ed896b990508251e