Was muss ich über Schwangerschaft (widerspruechlich, Vorsorgeprinzip) wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Bei der Schwangerschaft ist die Quellenlage uneinheitlich. Viele Aromatherapie- und Fachquellen raten aus Vorsichtsgruenden vom Gebrauch ab, weil Majoran traditionell als Emmenagogum, also uterusanregend, beschrieben wird. Besonders betont wird das erste Trimester. Diese Belege sind traditionell, nicht durch Humanstudien gesichert (Herbal Reality; PRIMAVERA; naturallivingfamily.com). Zugleich gibt es einen Widerspruch in der Literatur: Einzelne deutsche Erfahrungsquellen beschreiben Majoran im Gegenteil als wehenhemmend und setzen ihn gezielt, etwa in einem sogenannten Toko-Oel, unter fachlicher Begleitung ein (aromapraxis.de). Diese gegensaetzliche Beschreibung ist mit niedriger Sicherheit einzuordnen. Das praktische Fazit ist eindeutig: keine Selbstanwendung in der Schwangerschaft, nur mit qualifizierter Beratung.
Quellenstatus
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