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Ätherische Öle · DE

Was muss ich über Best Practice: mehrstufiger, orthogonaler Ansatz wissen?

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Was muss ich über Best Practice: mehrstufiger, orthogonaler Ansatz wissen?

Die Fachliteratur ist sich einig, dass keine Einzelmethode ausreicht, um moderne Verfaelschung sicher zu erkennen. Empfohlen wird ein orthogonaler Ansatz, in dem sich die Methoden gegenseitig absichern. Sinnvoll ist folgender Ablauf. Erstens sensorische Erstpruefung. Zweitens physikalisch-chemische Basisparameter, bei Olivenoel zusaetzlich freie Fettsaeuren, Peroxidzahl und die UV-Kennzahlen. Drittens GC-MS mit GC-FID zur Identifikation und Quantifizierung. Viertens chirale GC bei allen Oelen mit stereospezifischer Leitkomponente, insbesondere Lavendel, Zitrus- und Minze-Oele. Fuenftens IRMS beziehungsweise GC-C-IRMS bei Verdacht auf synthetische oder botanisch fremde Beimischung. Sechstens ergaenzend NMR und, wo verfuegbar, chemometrisch ausgewertete FT-IR- oder NIR-Screenings. Bei Olivenoel kommen die spezifischen EU-Kernparameter hinzu, insbesondere Sterolprofil, Stigmastadiene, FAEE, Wachse und Delta-ECN42. Belegtyp: etabliert, Confidence hoch.

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