Eine oft wiederholte aromatherapeutische Zuschreibung lautet, Rosengeranie wirke oestrogenaehnlich oder hormonregulierend. Diese Deutung ist mechanistisch nicht solide belegt: In publizierten Bindungsassays zeigen die Haupt-Terpenalkohole keine relevante Bindung an klassische Estrogenrezeptoren. Eine kleine explorative Studie beobachtete nach olfaktorischer Exposition erhoehte Speichel-Estrogenwerte bei perimenopausalen Frauen; Effektgroesse und Reproduzierbarkeit sind jedoch unklar, und grosse randomisierte Studien mit klinischen Endpunkten (etwa Hitzewallungen) fehlen. Die Aussage muss ehrlich als spekulativ eingeordnet werden.
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