Ätherische Öle sind nicht für die orale Selbstanwendung geeignet. Das Schlucken kann Schleimhäute reizen und schwere bis tödliche Vergiftungen verursachen, mit Risiken für Leber, Nieren und Nervensystem. Einige Öle wie Teebaum und Eukalyptus dürfen keinesfalls eingenommen werden. Die einzige gut belegte orale Anwendung im Bereich Depression und Angst ist das standardisierte Arzneimittel Silexan in definierter Dosierung, und das ist keine Do-it-yourself-Einnahme von Lavendelöl. Diffuser und Inhalation sind die niedrigschwellige und sicherere Route. Belegtyp etabliert, Confidence hoch. Zur Abgrenzung: Bei Depression oral wirksame Pflanzenpräparate wie Johanniskraut oder Rhodiola gehören zur Phytotherapie als geschluckter Extrakt, nicht zur Aromatherapie. Johanniskraut hat zudem viele Arzneimittelwechselwirkungen und sollte nicht ohne ärztliche Rücksprache genommen werden.
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