CBD hat laut WHO-Bericht 2018 ein guenstiges akutes Sicherheitsprofil und kein Abhaengigkeitspotenzial. Die wichtigsten Nebenwirkungen sind Muedigkeit, Durchfall, Appetit- und Leberwertveraenderungen, alle dosisabhaengig und in hohen Epidiolex-Dosen deutlich haeufiger. In einer FDA-Studie aus 2025 traten bei gesunden Erwachsenen unter 250 bis 550 Milligramm CBD pro Tag bei 5,6 Prozent der Probanden erhoehte Leberenzymwerte auf. Das ist ein reales Signal fuer hepatische Toxizitaet bei konsumnahen Dosen. Klinisch besonders wichtig sind Wechselwirkungen. CBD hemmt konzentrationsabhaengig CYP3A4, CYP2C19 und CYP2C9 und in geringerem Mass CYP2D6. Klinisch relevante Interaktionen sind ab etwa 20 bis 30 Milligramm pro Tag beschrieben, bei Epidiolex-Dosen deutlich staerker. Betroffen sind Warfarin, Clobazam, Valproat, viele Antidepressiva, Statine, Immunsuppressiva und Antiepileptika. Vor der Kombination mit Dauermedikation ist eine aerztliche oder apothekerliche Ruecksprache Pflicht. Quellen: WHO Expert Committee on Drug Dependence 2018; Drug Metab Rev 2024; PMC11404724; DAZ Pharmazeutische Zeitung.
Öffentliche Quellen
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