Was muss ich über Der Speziesunterschied zur Katze, und warum er den Hund nicht schuetzt wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Der bekannteste physiologische Unterschied betrifft die Leber. Katzen fehlen weitgehend bestimmte Leberenzyme, die sogenannten UDP-Glucuronosyltransferasen, mit denen viele Oelbestandteile, vor allem Phenole, unschaedlich gemacht und ausgeschieden werden. Der Katze fehlt dieser Abbauweg der Glucuronidierung, weshalb sie deutlich empfindlicher reagiert. Der Hund dagegen besitzt ein funktionierendes System dieser Enzyme, und der Aromatherapie-Autor Robert Tisserand ordnet diesen speziellen Enzymmangel bei Hunden als sehr viel weniger bedeutsam ein als bei der Katze. Das ist etabliertes Wissen mit hoher Verlaesslichkeit (Tisserand Institute, Merck Veterinary Manual). Der entscheidende Punkt fuer dieses Modul lautet aber: Der bessere Stoffwechsel macht den Hund nicht sicher. Er ist weiterhin vergiftungsgefaehrdet, denn viele Oele wirken organspezifisch giftig, unabhaengig davon, ob die Leber sie am Ende abbauen kann. Teebaumoel greift vor allem das Nervensystem an, Poleiminze vor allem die Leber. Der fehlende Enzymmangel der Katze macht den Hund also nicht immun (Merck Veterinary Manual, VCA Animal Hospitals).
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