Die IBS-Evidenz stützt sich auf mehrere Arbeiten: **Khanna et al. (2014)**, Metaanalyse (5 Studien / 392 Patienten), fand Pfefferminzöl dem Placebo überlegen bei Globalsymptomen und Bauchschmerz; **Alammar et al. (2019)**, Metaanalyse, kam zu „sicher und wirksam" für globale IBS-Symptome. **Wichtiger dämpfender Befund:** **Weerts et al. (2020)**, multizentrischer RCT (190 randomisiert / 189 ausgewertet), testete dünndarm-freisetzendes Pfefferminzöl – es verbesserte mehrere *sekundäre* Endpunkte, verfehlte aber den vorab definierten *primären* FDA-/EMA-konformen Endpunkt, bei häufigeren milden Nebenwirkungen als Placebo. Das relativiert die Begeisterung aus älteren, kleineren Studien. **NCCIH (2025)** verweist auf einen Review (10 Studien / 1.030 Teilnehmer): Nutzen bei Erwachsenen-IBS mit magensaftresistenten Kapseln, aber mehr milde Nebenwirkungen als Placebo, u. a. Reflux und Dyspepsie. Klinische Studien nutzten enterisch beschichtete Kapseln (häufig ~182 mg pro Dosis), nicht Öltropfen.
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