Was sagt die Forschung zu Traditionelle Anwendung?
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TIKKI Wissensantwort
Offiziell und traditionell wird Thymian innerlich bei Katarrhen der oberen Atemwege, bei Bronchitis und unterstützend bei Keuchhusten sowie lokal als Mundspülung eingesetzt. Diese Bewertung stützt sich auf die Monografien der Kommission E und der ESCOP (Kommission-E- und ESCOP-Monografie; Altmeyers Phytotherapie). Die Kommission E bewertet Thymian bei Symptomen der Bronchitis, bei Keuchhusten und bei Katarrhen der oberen Atemwege positiv; die innerliche Tagesdosis-Größenordnung liegt bei etwa 1 bis 2 Gramm Droge pro Einzeldosis als Tee (Kommission-E-Monografie, via awl.ch und altmeyers.org). Historisch gilt Thymian als expektorierend, antiseptisch, antibakteriell und krampflösend und wurde bei Atemwegsbeschwerden, Husten und Bronchitis sowie äußerlich bei Prellungen und Hautproblemen angewandt (PMC7571078; EMA HMPC). Die überlieferte Nutzung reicht weit zurück: Bei den Griechen für Massage und als Sinnbild von Mut und Kraft, bei den Römern für Bäder vor dem Kampf, bei den Ägyptern zum Einbalsamieren und Räuchern und in mittelalterlichen Klöstern gegen Atemwegsleiden; heute steht klassisch die Anwendung bei Husten und Erkältung im Vordergrund (oelerini.com). Innerhalb der Chemotypen gilt in der Aromatherapie der Thujanol-Typ als besonders gut verträglich und sanft und wird von Aromatherapeutinnen und Aromatherapeuten bei Atemwegs- und HNO-Infekten geschätzt, etwa bei Nasen-Rachen-Entzündungen, Bronchitis und Sinusitis (Aroma-Zone; Pranarôm, Herstellerinformation).
Öffentliche Quellen
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