Wer beim Haar auf Öle setzt, hält sich am besten an das, was am Menschen und topisch geprüft ist: Rosmarinöl bei anlagebedingtem Haarausfall, mit Geduld über etwa sechs Monate, und Teebaumöl als Shampoo bei Schuppen. Alles wird verdünnt angewendet, um etwa 2 Prozent für die tägliche Nutzung, mit Patch-Test vorab und in Massage einmassiert. Pfefferminz und Lavendel sind vielversprechend, aber bisher nur an Mäusen belegt. Kürbiskernöl hilft als Kapsel, nicht als Auflage. Rizinusöl braucht Vorsicht wegen Verfilzung, Zitrusöle wegen Lichtempfindlichkeit an den Rändern, und Menthol gehört nicht an Kopf und Gesicht kleiner Kinder. Und über allem steht die ehrliche Grundhaltung: Öle können unterstützen und die Kopfhaut pflegen, sind aber kein sicheres Mittel gegen Haarausfall und ersetzen keine dermatologische Abklärung.
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