Was muss ich über Sicherheit und Kontraindikationen wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Aetherische Oele werden praktisch nie unverduennt auf die Haut aufgetragen. Das Risiko fuer Allergien, Reizungen, Sensibilisierungen und in Einzelfaellen Verbrennungen ist real. Zwingend gilt die Verduennung im Traegeroel und ein vorheriger Patch-Test. Photosensibilisierend sind vor allem kaltgepresste Zitrusoele wie Bergamotte, Zitrone und Limette sowie Grapefruit. Die dermalen Obergrenzen des Tisserand Institute lauten fuer Bergamotte etwa 0,4 Prozent, fuer Zitrone zwei Prozent und fuer Grapefruit vier Prozent im fertigen Produkt. Nach dem Auftrag sind zwoelf bis vierundzwanzig Stunden direkte UV- oder Sonnenexposition zu meiden. Wasserdampfdestillierte Zitrusoele sind praktisch nicht phototoxisch. In der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimester, sollten mehrere Oele gemieden oder streng limitiert werden. Dazu zaehlen Salbei mit hohem Thujon-Gehalt, Ysop, Rosmarin im Kampfer-Chemotyp, Wintergruen, Zimtrinde, Nelke, Anis, Basilikum, Fenchel, Kampfer, Muskat, Oregano, Thuja und Thymian. Pfefferminz und Rosmarin werden von einigen Aromapraktikern in der Schwangerschaft nur bis ein Prozent Verduennung eingesetzt.
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