Was muss ich über Schwangerschaft und Stillzeit wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Im ersten Trimenon werden ätherische Öle topisch am besten weitgehend gemieden. Ab dem zweiten Trimenon sind ausgewählte, milde Öle in niedriger Konzentration bis etwa ein Prozent nach Rücksprache mit Hebamme oder Ärztin denkbar. Feiner Lavendel und blaue Kamille gelten in kleinen Dosen als vergleichsweise verträglich. Ausgeschlossen oder problematisch sind unter anderem Zypresse in dieser Indikation, echter Salbei, Rosmarin vom Chemotyp Kampfer, Basilikum vom Chemotyp Estragol, Wintergrün und Pfefferminze. Da gerade in der Schwangerschaft Hämorrhoiden häufig auftreten, ist die Frage praxisrelevant. Die vernünftige Antwort lautet: Basistherapie mit Ballaststoffen, Trinken und warmen Sitzbädern zuerst, aromatische Zusätze nur nach Rücksprache und in sehr kleiner Dosierung.
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