In Nagermodellen der Epilepsie verringerte alpha-Terpineol (20 bis 50 mg/kg intraperitoneal) Anfaelle; Muskatnussextrakt zeigte ebenfalls antikonvulsive Effekte. Myristicin wirkte in Mausmodellen chemisch induzierter Leberschaeden hepatoprotektiv, gemessen an einer Suppression typischer Schadensmarker. In Ratten- und Kaninchenmodellen zeigten Extrakte entzuendungshemmende, antioxidative und lipidsenkende Effekte, letztere ueber COX-2-Hemmung und Reduktion der Lipidperoxidation. In alloxan-induzierten diabetischen Ratten senkte Muskatnuss-Extrakt den Blutzucker und verbesserte histologisch das Bild der Pankreas-Betazellen. Ethanolische Extrakte verbesserten bei maennlichen Ratten Parameter der Sexualfunktion wie Deckhaeufigkeit und Latenzzeiten. Kueken und Nager zeigten unter Muskatnuss-Extrakten Verlaengerungen von Leicht- und Tiefschlafphasen sowie sedierende Verhaltenseffekte.
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