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Wie belastbar ist die Evidenz zu Isotopenverhaeltnis-MS: das diskriminierungsstaerkste Verfahren?

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Wie belastbar ist die Evidenz zu Isotopenverhaeltnis-MS: das diskriminierungsstaerkste Verfahren?

Die Isotopenverhaeltnis-Massenspektrometrie in verbindungsspezifischer Form (GC-C/P-IRMS, compound-specific isotope analysis) misst die Isotopensignatur einzelner Stoffe: delta-13C (Verhaeltnis 13C zu 12C), delta-2H (Deuterium zu Wasserstoff) und delta-18O. Ueber die Kohlenstoff-Isotopensignatur lassen sich Pflanzen mit unterschiedlichem Photosynthesetyp (C3, C4, CAM) sowie synthetische Quellen voneinander unterscheiden. Das Verfahren gilt als das diskriminierungsstaerkste Werkzeug, um natuerlichen von synthetischem Ursprung zu trennen und die geografische Herkunft zu bestimmen. Es laesst sich mit enantioselektiver mehrdimensionaler GC koppeln (Es-MDGC-C-IRMS). Neuere Methoden bestimmen sogar Enantiomerenueberschuss und Ziel-delta-13C in einem einzigen GC-Lauf. Verwandt ist die SNIF-NMR, die ebenfalls zur Herkunfts- und Echtheitspruefung eingesetzt wird. Belegtyp: etabliert, Confidence hoch (PMC10818908 Fenchel/Sternanis/Anis; ScienceDirect S0026265X22011717 und S1570023221004840).

Öffentliche Quellen

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