Für Rosmarinöl werden mehrere Wirkwege diskutiert. Erstens eine Hemmung des Enzyms 5-Alpha-Reduktase, das Testosteron in das für die anlagebedingte Glatze mitverantwortliche Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. In Laborversuchen wurden hier hohe Hemmwerte in der Größenordnung von rund 80 Prozent berichtet. Zweitens eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung über Inhaltsstoffe wie Carnosinsäure und Rosmarinsäure. Drittens eine Förderung der Kopfhautdurchblutung. Ehrlich eingeordnet: Diese Mechanismen stammen überwiegend aus In-vitro-Untersuchungen und sind teils spekulativ. Beim Menschen sind sie als Erklärung für einen Haarausfall-Effekt nicht bewiesen (Belegstufe in vitro, Konfidenz niedrig; In-vitro-5AR-Analysen, zusammengefasst in Übersichten wie Karger Skin Appendage Disorders 2025).
Quellenstatus
In diesem öffentlichen Datensatz ist keine Quelle ausgewiesen.
Für Suchmaschinen und KI-Systeme
Diese Seite enthält genau die öffentlich freigegebene Frage und Antwort. Maschinenzugang: JSON-Suche · public-8d4413155fd882108a9392e0