Was muss ich über Antimikrobielle Wirkung (in vitro) wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Koriander-Samenoel zeigt in Laborversuchen ein breites antimikrobielles Spektrum. Repraesentative minimale Hemmkonzentrationen (MIC, v/v): - Bacillus subtilis: 0,125 Prozent - Staphylococcus aureus: 0,25 Prozent - Salmonella Typhi: 0,0612 Prozent - Candida albicans: 0,5 Prozent - Escherichia coli: 1,0 Prozent Die Verhaeltnisse von MBC zu MIC bzw. MFC zu MIC weisen auf teils bakterizide und fungizide Wirkung hin. In einer Vergleichsstudie zaehlten Pfefferminz-, Melissen- und Koriandersamenoel zu den potentesten aetherischen Oelen, im Disc-Diffusionstest waren Pfefferminz- und Koriandersamenoel gegen bestimmte Keime staerker als Rifaximin. Mechanistisch wird Linalool eine Erhoehung der Membranpermeabilitaet zugeschrieben, was die Integritaet der Zellmembran stoert. Zusaetzlich hemmt Linalool Biofilmbildung und Quorum-Sensing (z. B. Violacein-Produktion bei Campylobacter). Freires et al. (2014) zeigten fuer Candida spp. Membranschaden und Veraenderungen der genomweiten Expression in ko-kultivierten menschlichen Zellen.
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