Was muss ich über Teebaumöl im Labor und beim Menschen wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Teebaumöl aus Melaleuca alternifolia zeigt im Labor ein breites antimikrobielles Wirkspektrum gegen Bakterien einschließlich MRSA, gegen Pilze und teils gegen Viren. Hauptwirkstoff ist Terpinen-4-ol, das in Handelsware typischerweise etwa dreißig bis vierzig Prozent ausmacht. Der Wirkmechanismus liegt in der Schädigung von Zellwand und Membranpermeabilität. Diese Laborbefunde gelten als gut abgesichert. Beim Menschen ist die klinische Wirksamkeit begrenzter und variabler als die Laborwirkung. In einer Untersuchung reduzierte fünfprozentiges Teebaumöl entzündliche Akneläsionen, war dabei aber deutlich schwächer als fünfprozentiges Benzoylperoxid. Systematische Übersichtsarbeiten bewerten die Gesamtevidenz für viele Anwendungen als begrenzt. Diese Einordnung beruht auf Studien am Menschen bei mittlerer Sicherheit.
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