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Ätherische Öle · DE

Was ist bei Kombinationen im Zusammenhang mit Der Geruchsweg im Tiermodell bekannt?

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Was ist bei Kombinationen im Zusammenhang mit Der Geruchsweg im Tiermodell bekannt?

Eine gut gemachte Tierstudie beleuchtet, wie inhalierter Lavendel wirkt. Bei Mäusen verkürzte Lavendelöl-Inhalation in der Polysomnographie die Einschlaflatenz in den NREM-Schlaf, erhöhte den NREM-Anteil und verstärkte die langsamen Delta-EEG-Wellen (Slow-Wave-Aktivität). Die Wirkstärke war mit der von Diazepam vergleichbar. Entscheidend ist der Mechanismus: Der Effekt erforderte eine intakte Geruchswahrnehmung und funktionierende GABAerge Neurone der zentralen Amygdala. Als Hauptkomponenten wurden Linalool, Linalylacetat, 1,8-Cineol, d-Limonen und Terpinen-4-ol identifiziert. Belegtyp tier, mittlere Confidence, nicht direkt auf den Menschen übertragbar (Lavender improves sleep through olfactory perception and GABAergic neurons of central amygdala, J Ethnopharmacol 2024, ScienceDirect S0378874124012418). Passend dazu zeigte eine weitere Tierstudie, dass der Duft von Linalool bei geruchsblinden Mäusen keine angstlösende Wirkung mehr hatte, der Effekt also auf den Riechsinn angewiesen ist. Belegtyp tier, hohe Confidence auf Tierebene (Linalool odor-induced anxiolytic effects in mice, PMC6206409).

Öffentliche Quellen

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