Muskatellersalbei wird in der Schwangerschaft, insbesondere im ersten und zweiten Trimester, vorsorglich gemieden, begruendet mit potenziell emmenagogen oder uteruswirksamen Eigenschaften. Dies ist ein theoretisches Risiko; die Fachmeinungen sind uneinheitlich, teils wird ein Einsatz erst zur Geburt oder ab der 37. Schwangerschaftswoche unter fachlicher Begleitung erwaehnt (Tisserand; medicinesinpregnancy.org; thehonestmidwife.co.uk). Es handelt sich um ein Vorsorgeprinzip ohne belegten Schadensnachweis, das aber angesichts der Schwangerschaftssituation ernst genommen werden sollte.
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