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Ätherische Öle · DE

Was muss ich über Sicherheit — wo Vorsicht wirklich Pflicht ist wissen?

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Was muss ich über Sicherheit — wo Vorsicht wirklich Pflicht ist wissen?

Haustiere sind der oft vergessene Punkt. Katzen können viele Monoterpene und Phenole nicht abbauen, weil ihnen ein entscheidendes Enzym fehlt, die Glucuronyltransferase. Teebaum, Thymian, Oregano, Zimt, Pfefferminze, Eukalyptus, Kiefer und Wintergrün können über Diffuser-Aerosol, über das Fell oder durch Ablecken der Pfoten toxisch wirken und Erbrechen, Ataxie, Krampfanfälle oder Leberschäden auslösen. Wer mit Katze schläft, verzichtet im Schlafzimmer besser ganz auf den Diffuser oder sorgt für eine offene Tür und einen Ausweichraum. Auch Vögel sind über ihre empfindlichen Atemwege gefährdet. Hunde sind toleranter, brauchen aber verdünnte Anwendungen und einen Raum, den sie verlassen können. Vor jeder neuen Ölanwendung ist ein Verträglichkeitstest an der Ellenbeuge sinnvoll, mit einer verdünnten Probe, deren Reaktion man vierundzwanzig Stunden beobachtet. Bei Menthol-Empfindlichkeit, bei Asthma, bei bekannter Reflux-Neigung, bei chronischen Rachenentzündungen und bei blutdrucksenkender Medikation gehört jede intensive Anwendung erst in ärztliche Rücksprache.

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