Was muss ich über Teebaumöl als am besten untersuchtes Öl wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Der Wirkmechanismus ist im Reagenzglas gut beschrieben. Hauptträger ist Terpinen-4-ol, der ISO-Norm 4730 zufolge in Anteilen von rund dreissig bis achtundvierzig Prozent im Öl steckt. Terpinen-4-ol stört die Pilzmembran und beeinträchtigt die Ergosterol-Synthese, was zu Membranleckage und letztlich Zelltod führt. Das ist ein anderer Angriffspunkt als bei Azolen und Terbinafin, die enzymatisch in die Ergosterol-Bildung eingreifen. In vitro liegt die minimale Hemmkonzentration gegen klinische Trichophyton-rubrum-Isolate im Bereich von etwa 0,12 Prozent (v/v). Interessant ist zudem, dass Teebaumöl in vitro synergistisch mit Itraconazol und Ketoconazol wirkt und deren nötige Dosis deutlich senkt — ob sich dieser Synergismus am Fuss klinisch reproduzieren lässt, ist offen.
Quellenstatus
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