Was muss ich über Riechen, Gehirn und Botenstoffe (überwiegend Tiermodell) wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Ein guter Teil des Verständnisses, warum Zitronenduft auf Stimmung und Stress wirken könnte, stammt aus Tierversuchen und ist damit mechanistisch plausibel, aber nicht am Menschen bewiesen. Zitronenöl-Dampf zeigte im Mausmodell einen Anti-Stress- beziehungsweise angstlösenden Effekt über eine Modulation des serotonergen (5-HT) und dopaminergen (DA) Systems, unter anderem mit beschleunigtem Dopamin-Umsatz im Hippocampus und Veränderungen des Serotonins im präfrontalen Cortex und Striatum (Komiya, Ueno et al., Behavioural Brain Research 2006, ScienceDirect S0166432806002798). Im Tail-Suspension-Test der Maus wirkte Zitronenöl antidepressiv-ähnlich, ebenfalls über Noradrenalin, Dopamin und Serotonin (Lopes Campelo et al., Journal of Functional Foods 2013, ScienceDirect S1756464612001740). Diese Befunde haben mittlere Confidence auf Tier-Ebene.
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