Was muss ich über Thermische Degradation, Hydrolyse und Volatilisierung wissen?
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TIKKI Wissensantwort
Werden die Temperaturgrenzen nicht eingehalten, kann mehreres schiefgehen. Manche Verbindungen sind besonders hitzeempfindlich, man nennt sie thermolabil. Bei zu hoher Hitze können sie zerstört werden, das ist die thermische Degradation. Werden sie nicht zerstört, können sie molekular verändert und in einen anderen Stoff umgewandelt werden. Reagieren Verbindungen mit dem erhitzten Wasser und werden dabei aufgespalten, spricht man von Hydrolyse. Zusätzlich können Verbindungen bei hohen Temperaturen ganz verloren gehen, weil sie in Dampf übergehen, das ist die Volatilisierung. Ein Beispiel ist Lavendel, der überwiegend aus Linalylacetat und Linalool besteht. Überschüssige Hitze wandelt einen Teil des Linalylacetats in Linalool um. Ebenso kann Furanodien, ein Bestandteil des Myrrhenöls, bei zu großer Hitze in Curzeren übergehen. Auch wenn etwas mehr Linalool oder Curzeren zunächst harmlos wirkt, entspricht das Öl dann nicht mehr der ursprünglichen chemischen Zusammensetzung der Pflanze. Eine schlechte Temperaturführung verändert also messbar die Stoffzusammensetzung.
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