Wichtig für das Verständnis des Öls ist, dass seine Zusammensetzung stark nach Standort, Erntezeit und Saison schwankt. Es gibt Hinweise auf ausgeprägte Chemotyp-Variabilität. Während Standardprofile klar esterdominiert sind, berichten einzelne Studien, etwa aus Marokko, von atypisch sesquiterpen-dominierten Ölen mit Verbindungen wie beta-Oplopenon, Spathulenol und Himachalen anstelle der typischen Ester. Solche Abweichungen können auf echte Chemotyp-Unterschiede, auf Unterschiede im verwendeten Pflanzenteil oder in der Qualität oder auch auf eine mögliche Fehlbezeichnung der Pflanze hindeuten (Frontiers in Chemistry 2025, PMC11832495, Marokko-Proben, gegenüber den Standardprofilen). Diese Variabilität ist etabliert, die Deutung einzelner Ausreißer bleibt mit mittlerer Confidence behaftet.
Öffentliche Quellen
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