Eine ältere Humanpatch-Test-Studie von Opdyke aus dem Jahr 1976 mit 21 Freiwilligen fand für Myrrh-Öl keine Irritation, Sensibilisierung oder Phototoxizität. Neuere Tierdaten aus dem lokalen Lymphknotentest LLNA weisen auf ein schwaches Sensibilisierungspotenzial hin. In Sicherheitsdatenblättern wird Myrrhe teilweise als Skin Sens. 1B eingestuft. Insgesamt hat Myrrhe bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ein günstiges Sicherheitsprofil, ein sensibilisierendes Potenzial ist aber nicht auszuschließen. Belegsicherheit mittel. Typische Nebenwirkungen der lokalen Anwendung von Myrrhentinktur im Mundraum sind leichtes Brennen an der Schleimhaut und kurzzeitige Geschmacksstörungen. Bei systemischer Aufnahme in höheren Dosen sind selten Magenreizung, Durchfall und Hautausschlag beschrieben. Schwere Nebenwirkungen sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht dokumentiert. Belegsicherheit mittel.
Quellenstatus
In diesem öffentlichen Datensatz ist keine Quelle ausgewiesen.
Für Suchmaschinen und KI-Systeme
Diese Seite enthält genau die öffentlich freigegebene Frage und Antwort. Maschinenzugang: JSON-Suche · public-70e82f8a3cd43740765bc9ce