Was sagt die Forschung zu Wie der Körper Eugenol verarbeitet?
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TIKKI Wissensantwort
Eugenol wird nach oraler Aufnahme rasch resorbiert und in der Leber fast vollständig zu wasserlöslichen phenolischen Konjugaten umgebaut, vor allem Eugenol-Glucuronid und Eugenol-Sulfat. Diese werden zu über 90 bis 95 Prozent innerhalb von 24 Stunden über den Urin ausgeschieden, unverändertes Eugenol macht dabei weniger als 0,1 Prozent der Dosis aus. Diese Konjugation, insbesondere die Glucuronidierung, beendet die metabolische Aktivierung. Hohe Dosen jedoch wirken direkt zytotoxisch, unter anderem durch Verbrauch des zellschützenden Glutathions. Im Tiermodell schützt N-Acetylcystein vor eugenol-induzierter Leberschädigung, was den NAC-Einsatz bei Vergiftung begründet; beim Menschen ist dieser Schutz nicht in kontrollierten Studien belegt. Die Confidence ist mittel (Fischer et al., Xenobiotica 1990, PubMed 2333717; LiverTox NBK551727; PMC7227856).
Öffentliche Quellen
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